Empfohlen

Willkommen auf meiner Seite :)

Mein Name ist JUPI. Ich bin am 15. November 2009 geboren. Soll heißen, meine Mami ist zu unserem beliebten Brutgebiet, dem Kaiserstuhl, gekommen und hat mich zur Welt gebracht. Wir kommen nämlich von einem weit entfernten Planeten, der euch als Jupiter bekannt ist. Deshalb auch mein Name: JUPI!
Meine Mami hat sich zwar gewundert, warum keine Lava mehr da ist, aber mir gefällt’s auf eurem komischen Blauen Planeten trotzdem. Auch wenn mir viele Dinge merkwürdig erscheinen.
Als Erstes sind da mal all die verschiedenen Sprachen bei euch. Bei uns auf dem Jupiter sprechen wir alle nur eine Sprache, ist doch auch logisch, sonst würden wir uns ja gar nicht verstehen! Vielleicht seid ihr Menschen deswegen manchmal so fies zu einander?
Meine Mami ist nun wieder nach Hause geflogen und ich wohne nun ganz unten im Kaiserstuhl, in einer Höhle, zusammen mit dem Bernd. Der Bernd ist schon ganz alt und kann mir deswegen viel über euch beibringen. Manchmal schimpft er mich zwar aus, weil ich Unfug treibe, aber im Grunde habe ich den Bernd sehr lieb.
Ich freue mich auf jeden Fall, eure Erde zu erkunden und neue Erfahrungen zu machen, die ich dann vielleicht mit euch allen teile..

 

Bericht im Schwarzwaldradio

Wie ich euch vor einigen Tage erzählt habe, gab es gestern einen Beitrag im Schwarzwaldradio über mich. Für alle, die es nicht hören konnten: hier die Aufnahme. Viel Spaß!

Ach, die Moderatorin kündigte das Interview so an:

Der Schwarzwald beherbergt ein Alien! JUPI zeigt Kindern die spannendsten Orte hier – mit einem Reiseführer in Spielkartenformat. Jede Karte zeigt ein anderes Ausflugsziel. Hintendrauf: Kindgerechte Infos. Aber: Wer oder was ist JUPI?

Schwarzwaldradio „JUPI“ Interview 0608

Ich sage meine Meinung

Vor ein paar Tagen habe ich beim Wühlen in Bernds Sachen etwas gelesen, das mir sehr zu schaffen gemacht hat. Der Bernd hat mehrere Briefe geschrieben. Einer davon ist an den Staatsanwalt des Zentralbezirks Moskau adressiert. Darin steht unter anderem

  • Ich möchte meine Sorge darüber ausdrücken, dass es sich bei Nadezhda Tolokonnikova, Maria Alekhina und Ekaterina Samutsevich möglicherweise um gewaltlose politische Gefangene handelt, die allein aufgrund der Ausübung ihres Rechts auf freie Meinungsäußerung inhaftiert und angeklagt wurden.
  • Bitte lassen Sie die Frauen umgehend und bedingungslos frei.
  • Sorgen Sie bitte dafür, dass das Recht der drei Frauen auf ein faires Gerichtsverfahren geachtet wird.

Ich wusste nicht so recht, was das sollte und habe nachgeforscht. Auf der Seite von Amnesty International, eine Organisation, die sich für die Rechte aller Menschen auf der Welt einsetzt, bin ich  fündig geworden. Der Bernd hat den Brief geschrieben, weil mal wieder eine große Gemeinheit passiert. Eine russische Frauen-Punkband, „Pussy Riot“, ist nämlich in einem russischen Gefängnis eingesperrt und das anscheinend nur, weil sie öffentlich ihre Meinung gesagt haben. Im ersten Moment ist mir ganz schlecht geworden, weil ich doch auch immer so meine Meinung rausposaune. Bisher habe ich doch nicht gewusst, dass man fürs Meinung sagen ins Gefängnis kommen kann! Ich konnte danach gar nicht mehr schlafen, so schlimme Bauchschmerzen hatte ich bekommen. Der Bernd hat dann gemerkt, dass was nicht stimmt und hat mich gefragt. Ich habe dann gebeichtet, dass ich beim Schnüffeln den Brief gefunden habe und dass er auf keinen Fall zulassen darf, dass ich auch ins Gefängnis komme. Zum Glück war der Bernd gar nicht böse auf mich: „Ach JUPI“, hat er gesagt, „wer dich einsperren will, der muss erst einmal an mir vorbei!“ Da war ich ganz schön froh darüber und dann hat mir der Bernd erklärt, wie das so ist, mit der Meinung.

Jeder auf der Welt sollte das Recht haben, seine Meinung zu äußern – auch wenn die nicht immer alle mit einem Teilen. Es gibt auch Grenzen, aber darüber wollte der Bernd ein anders Mal mit mir sprechen. In Russland zum Beispiel sehen es manche Politiker nicht gerne, wenn man seine Meinung sagt. Vor allem dann nicht, wenn die Machthaber befürchten, ihren Einfluss zu verlieren. Und so ist es in dem Fall der Gruppe „Pussy Riot“. Diese sind nämlich nicht einer Meinung mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und das gefällt dem wohl gar nicht…  Trotzdem ist es nicht in Ordnung, dass die Frauen der Punkband „Pussy Riot“ im Gefängnis festgehalten werden. Es ist richtig und wichtig, seiner Meinung Gehör zu verschaffen. Und mutig ist es vor allem. Denn nicht jeder traut sich zu sagen, was er wirklich denkt, aus Angst vor ungerechten Strafen. Und deshalb ist es umso bedeutender, denen, die den Mut haben sich zu äußern, nicht den Rücken zu kehren. Nicht zu denken, „hätten sie es halt nicht gemacht, die sind doch jetzt selber schuld“. Sondern man muss diesen Menschen mit den Mitteln, die einem zur Verfügung stehen, helfen. Deshalb hat der Bernd die Briefe geschrieben. Das ist das Mittel von Anmesty International, diesen mutigen Frauen zu helfen. Und das hier ist mein Mittel: indem ich Euch davon erzähle.

Ich hoffe, dass die Frauen eine faire Chance bekomme sich zu verteidigen und dass es ihnen gut geht und sie wissen, dass man sie nicht einfach ihrem Schicksal überlässt. Und, dass sie, wenn alles vorbei ist, immer noch den Mut auf eine eigene Meinung haben! Ich auf jeden Fall nehme mir vor, meine Meinung weiterhin zu sagen, auch wenn es manchmal Bauchschmerzen macht. Und wenn ich doch mal falsch liege, dann sagt mir das sicher der Bernd – oder vielleicht auch einer von Euch.

Euer JUPI

Amnesty International

 

 

 

Der Bernd – die Diva!

Ich glaub‘ mein Jupiterschwein pfeift! Schon den ganzen Morgen denke ich mir, „was ist denn nur mit dem Bernd los?“  Der kriecht hier in einem Affenzahn von einer Ecke der Höhle zur anderen. Wie ein Marathonläufer! Und dabei hat er diesen, an dem Bernd sehr ungewöhnlichen, freudig-verrückten Blick drauf… Erst habe ich mir gedacht, der Bernd ist im Olympiafieber und tut so, als wäre er auch ein Athlet in London. Aber kann das sein? Ich habe ihn beim Frühstück heimlich weiterbeobachtet, ganz genau, aus den Augenwinkeln und – Potzblitz – weit gefehlt. Von wegen Marathonläufer! Der Bernd, der, der immer sagt: „Ach Herrjemine, JUPI, jetzt verlier mal nicht den Kopf. Nur weil eine Zeitung deinen Namen druckt, bist du noch lange kein Promi. Dein Zimmer macht dir trotzdem niemand anderes sauber!“. Genau der stolziert nun mit breit geschwellter Brust  durch die Höhle… Ja, ja… Und wisst Ihr warum? Genau! Heute ist im Schwarzwälder Boten ein super toller Bericht über euren JUPI und zum allerersten Mal wurde auch der Bernd erwähnt! Und nun schaut ihn Euch an. Stolz wie Oskar! Hat sogar den Artikel ausgeschnitten… Ich freue mich natürlich sehr für ihn, immerhin ist er MEIN Bernd! Trotzdem, Strafe muss sein, denn, wie auch der Bernd immer sagt, der Frühstückstisch räumt sich nicht von allein ab. Also, „Bernd, bin fertig, kannst den Tisch abräumen!“

Zeitungsbericht im Schwarzwälder Boten

Hier für Euch alle zum Nachlese, der Zeitungsartikel im Schwarzwälder Boten 28.07.2012 :

 Schwarzwälder Bote

JUPI on Air

Was soll ich sagen: Heute war ein spitzen Tag! Ich habe mich in der Sonne gewälzt, im Wasser geplantscht, Wasserbomben präpariert, ein Eis geschlotzt und – stellt euch vor – ein Interview beim Radio gegeben! Ja wirklich, kein Flax! Ja gut, nicht ganz ich, aber so gut wie ich und außerdem ging es nur um MICH – und das zählt ja wohl am allermeisten! In den nächsten Wochen wird das Interview über MICH im Schwarzwald-Radio (Hit-Radio-Ohr) ausgestrahlt und ich bin schon ganz venös… äh… nervös. Klar, dass ich euch Bescheid gebe und ich das Interview hier reinstelle.

Herjemine, das war cool. Die Ilka, so heißt meine neue Freundin, ist eine richtig nette Moderatorin.

Das hat der Bernd nun davon, dass er sich bei so einem super Tag in der Höhle verkriecht. „Ist mir zu heiß„, hat er wieder mal gebrummelt… Spielverderber… Aber warte nur – die Wasserbomben habe ich noch bei mir und die sind nur für Dich bestimmt… „Beeernd!“  

JUPI besucht den Prenzlauer Berg in Berlin

Hallo Leute,

vor Kurzem habe ich die deutsche Hauptstadt Berlin besucht und war auch im Stadtteil Prenzlauer Berg. Und dort hab‘ ich was ganz Tolles gefunden: einen Bücherbaum. In so einen Baum können Menschen ihre Bücher reinlegen und dafür ein anderes mit nach Hause nehmen. Eine tolle Idee, finde ich.

Deshalb habe ich gleich zwei meiner eigenen Reiseführer reingelegt. Und stellt Euch vor: Ich war mit meinen Freunden nur kurz einen leckeren Kaba um die Ecke trinken, und als ich wiederkam, waren beide Sets schon weg.

Ich hoffe, die Kinder (oder Erwachsenen) haben viel Spaß damit und besuchen demnächst mal Freiburg und den Schwarzwald.

Wenn Ihr Interesse habt, hier die Internetadresse: http://www.bookcrossing.com/

Der Bücherbaum

JUPI auf der ART Basel

Die Art Basel, hm, da musste ich hin. Nur wie rein? Der Bernd wollte mir kein Geld geben. Er meinte: „Kunst kannst du auch von mir haben.“ Aha, hab ich mir gedacht, als ob das so einfach wäre. Aber dann kam mir eine Idee! Und Leute, es hat funktioniert :)

Als schlauer Jupiteraner habe ich mich mit eigenen Bildern zweier Freunde direkt auf den Platz vor die Art Basel gesetzt und – Potzblitz – das fanden einige Besucher so toll, dass ich und meine Freunde doch glatt für umsonst reingekommen sind! Das nenne ich mal – Kunstfreunde!

Art Basel
Art Basel
Art Basel
Art Basel

Der Papst, Ich – und hat Bernd ein Geheimnis?

JUPI-und-Lothar-Späth-150x150

Was war das für ein aufregender Tag in Freiburg!

Ich habe so viele grundverschiedene Menschen und Tiere kennengelernt. Da war der Esel Charly, der eigentlich den Papst auf seinem Rücken durch die Stadt tragen wollte. Zwei Jungs, die selbst nicht mehr so genau wussten, warum sie da waren. Eine super Schildkröte mit dem tollen Namen Hammilieb von Schildkröt, die genauso neugierig ist wie ich, sodass wir gleich Freundschaft geschlossen haben. Reporter von ZDF, RTL und N24, bei denen ich Fernsehluft schnuppern durfte. Lothar Späth, der direkt neben mir stand und – na klar – der Papst! Leider war es so, dass sich zwar alles um den sogenannten Pontifex (Brückenbauer) drehte, jedoch der Moment, an dem er mir ganz nah war… viel zu schnell vorbei ging und ich mir wieder kein richtiges Bild von ihm und seiner Weltanschauung machen konnte. Ein wenig enttäuscht war ich ja schon, immerhin fiebere ich schon seit Wochen auf diese Begegnung hin… Naja :( Hätte mir ja auch mal jemand sagen können, das dieses Papamobil so einen Affenzahn drauf hat…. Ein Foto mit dem dem Chef des Vatikanstaats habe ich aber trotzdem. Drei Mädels aus Freiburg hatten nämlich eine tolle Idee: Jeder der Einen Euro spendete, durfte sich neben einem Pappaufsteller des Papstes fotografieren lassen. Den Erlös spenden die Drei zur Hälfte einem Kindergarten in Freiburg. Daumen hoch von mir!

Ich hatte wirklich viel viel Spaß und ich habe Einiges gelernt…Nun, bin ich fix und alle und faulenze heute nur in der warmen Sonne.

Eine Sache muss ich aber noch dringend klären: Da habe ich doch glatt eine Mädchen gesehen, auf dessen Arm stand „Dein Schatz Bernd“ (!)… also, das muss er mir wirklich mal erklären… tz tz tz

Viele Grüße, JUPI et Orbi